geister - der philosophie-podcast

"geister" ist der wöchentliche Philosophie-Podcast von mir, Christian Eichler. In Interviews arbeite ich mich peu à peu durch die Philosophie-Geschichte.

Wir fangen bei den Grundfragen und im Urschleim an und beschäftigen uns dann im ersten Jahr mit der Antike. Was war vor den Vorsokratikern, was ist Philosophie und wann fängt das alles an? Es wird aber auch immer wieder Gespräche zu aktuellen Themen geben.

Dabei bin ich auf eure Unterstützung angewiesen. Wenn ihr diesen Podcast finanziell unterstützt, erhaltet ihr jeden Monat ein Special, in dem ich mit dem Philosophen Jens Pier einen Text bespreche, zu dem es auf unserem Discord-Server einen Lesekreis geben wird. Alle Infos auf steadyhq.com/geister.

geister - der philosophie-podcast

Neueste Episoden

#83 - Platon: Theaitetos

#83 - Platon: Theaitetos

‧ 98m 11s

Heute sprechen wir mal über die ganz große Frage, die einen ganzen Teilbereich der Philosophie ausmacht: Was ist eigentlich Wissen? Platon hat sie in einem seiner spannendsten Dialoge, dem Theaitetos, schon erstaunlich vielschichtig erläutert. Drei verschiedene Thesen werden darin diskutiert und aufeinander aufgebaut: Wissen ist Wahrnehmung → Wissen ist wahre Meinung → Wissen ist wahre Meinung mit Begründung. Wieso all diese Definitionen für Platon nicht zufriedenstellend sind und was Mathematik, Bienenwachs und ein Taubenschlag damit zu tun haben, diskutiert Christian in dieser Folge mit Daniel Brockmeier vom Philosophie-Podcast "Privatsprache".

Unterstützt geister gerne für exklusive Bonus-Folgen: https://steadyhq.com/geister

#82 - Herodot

#82 - Herodot

‧ 68m 25s

Dies ist ja ein Podcast, der sich mit Geschichte beschäftigt: mit der Geschichte der Philosophie. Aber wie hat Geschichtsschreibung eigentlich angefangen? Wer war die erste Person, die sich dachte: „Ich schreibe jetzt mal auf, wie alles so geworden ist!“ Wahrscheinlich Herodot. Cicero beschreibt ihn berühmterweise als Vater der Geschichtsschreibung. Wir haben in diesem Podcast zwar schon über seinen Nachfolger Thukydides gesprochen, aber noch nicht über Herodot selbst.

Welche Rolle spielten die Götter in seinem Werk? Warum hat er hauptsächlich über die Perser und nicht über die Griechen geschrieben? Und warum war er vielleicht nicht nur der erste Historiker, sondern auch...

Neues Special: Hannah Arendt über Denken & Moral

Neues Special: Hannah Arendt über Denken & Moral

‧ 16m 37s

Als Hannah Arendt Adolf Eichmann während seines Prozesses in Jerusalem beobachtete, stellte sie fest, dass dieser nicht wirklich zu „denken“ schien. Er stellte sich als kleines Rädchen im System dar, als jemand, der lediglich Befehle befolgte. Er wirkte nicht wie ein tief böser Mensch, sondern wie ein erschreckend gewöhnlicher Bürokrat. Für diese Beobachtung prägte sie den Begriff „Banalität des Bösen“. Dafür wurde sie damals heftig kritisiert: Man warf ihr vor, Eichmann damit zu verharmlosen.

Heute ist die „Banalität des Bösen“ zum geflügelten Wort geworden. Doch was genau ist damit gemeint? Darum geht es in Hannah Arendts Vorlesung „Über den Zusammenhang...

#81 - Wie funktionieren Analogien?

#81 - Wie funktionieren Analogien?

‧ 92m 21s

In dieser Folge sprechen wir mal über etwas, das wir dauernd in der Philosophie und im Alltag machen. Aber verstehen wir eigentlich, wie das funktioniert? Es geht um das Argumentieren mit Analogien. Also darum, dass man sagt, eine Sache sei ja eigentlich wie eine andere Sache. Und deswegen müsse das, was für die andere Sache gilt, auch irgendwie für die eine Sache gelten.

Bei Leibniz sind zum Beispiel Körper und Seele wie zwei synchrone Uhren; bei David Hume wird die Welt mit einer Maschine gleichgesetzt. Aber wieso sollte das, was für einen Bereich gilt, auch für den anderen gelten? Sind...